10.07.2017

Schönberger Marktfest

Drei Tage Stimmung auf den Schönberger Marktplätzen

Mit großer Spannung erwartet wurde, was die zahlreichen Helfer des TSV Schönberg, in der letzten Woche auf dem Marktplatz zimmerten. Um den großen Maibaum wuchs ein Pavillion mit einer stilvollen Bar in der Mitte, so groß, dass auch bei schlechter Witterung unter Dach gefeiert werden konnte. Zwar verwöhnte das Wetter die Veranstalter drei Tage lang mit sommerlichen Temperaturen und fast durchgehend Sonnenschein. Doch der Pavillion wurde zum gerne besuchten Mittelpunkt des dreitägigen Marktfestes.

Mit bayerischer Gemütlichkeit begann das Fest am Freitag. Dazu passte der Auftritt der Kinder- und Jugendtanzgruppe des Heimat- und Volkstrachtenvereins ebenso wie die Blasmusik der „Schönberger Blech“. Später am Abend bewiesen die Musiker, dass sie sich aber auch durchaus mit rockigeren Tönen auskennen. Dazu gab es passende Schmankerl. Und während es sich die Großen schmecken ließen, hatten die Kinder viel Spaß mit dem Clown Olli, auf der Hüpfburg oder beim Kinderschminken.

Am folgenden Abend, traditionell der Partyabend des Schönberger Marktfestes, heizte „Fritz and Friends“ den zahlreichen Besuchern ein. Ein echtes Erlebnis erzeugte der TSV Schönberg jedoch, als die Sonne untergegangen war. Mittels Beamer und Lasershow zauberten sie eine perfekte Licht- und Bildershow an die Fassaden der Häuser am Marktplatz und schufen so eine Atmosphäre, die perfekt zu dem lauen Sommerabend passte. Die Besucher dankten es den Veranstaltern und blieben bis weit in die Nacht.

Viel Neues hatten diese sich auch für den Sonntag ausgedacht, der schon am Vormittag mit einem gemütlichen Frühschoppen begann. Mit einer riesengroßen Rutsche und einem Schatzsuchespiel der Raiffeisenbank war auch am Sonntag für die Kinder einiges geboten. Schon über Mittag waren die Plätze gut belegt und das Essen sehr begehrt. Auf der Bühne zeigte Balboo, was er das Jahr über mit den Kindern des Kindergarten St. Elisabeth erarbeitet hatte. Mit Trommeln und Rhythmusinstrumenten wurde zu bekannten Kindernliedern getrommelt, geraschelt oder geklopft. Der Spaß der Kinder am Musizieren übertrug sich schnell auf das Publikum, das mit großem Applaus eine Zugabe einforderte. Erster Höhepunkt des Tages war die Modenschau des Trachtenhauses Spieth & Wensky. Moderatorin und Schlagersängerin Romi führte mit viel Schwung durch das Programm. Neben feschen Lederhosen, festlichen und peppigen Trachten zeigten Models und Dressman auch einige artistische Einlagen oder „verpackten“ ihre Vorführung in eine passende Handlung.

Kaum war die Modenschau beendet, startete am unteren Marktplatz der nächste Höhepunkt. Hier sorgte die Wirtschaftsgemeinschaft mit Cocktailbar und Liegestühlen für Strandatmosphäre. Doch der Mittelpunkt war eine über 20 Meter lange Wasserrutsche, die von großen und kleinen Rutschern bereits seit der Mittagszeit gut besucht war. Am Nachmittag startete dort der große Rutschenwettbewerb, an dem sich neben Schönberger Vereinen und Gruppierungen auch die Models und Dressman der Modenschau und die Marktgemeinderäte nebst Bürgermeister beteiligten. Bei dem Wettbewerb schenkten sich die Mannschaften nichts, so dass sowohl die Sportler als auch viele Zuschauer ziemlich nass wurden. Im Halbfinale standen sich schließlich die „Stoßtruppe“ von Energy Fitness, die Streifenhörnchen (Mitglieder der Wirtschaftsgemeinschaft in außerordentlich kleidsamen gestreiften Badeanzügen), die Mädels der Freiwilligen Feuerwehr Schönberg und die Gruppe von Spieth & Wensky gegenüber. Im kleinen Finale schlug die Freiwillige Feuerwehr die Models und Dressman. Die „Steifenhörnchen“ mussten sich im Finale nur ganz knapp den durchtrainierten Jungs des Schönberger Fitness-Studios geschlagen geben. Die Kraftsportler holten sich so den ersten Preis und ließen sich anschließend bei der Siegerehrung feiern.

Der Pavillon, der nach einer Idee von Fußballer-Chef und drittem Bürgermeister Herbert Kern entstand, wird die Schönberger vermutlich noch länger beschäftigen. „Viele haben mich darauf angesprochen, dass diese Konstruktion auch für die anderen Feste eine tolle Sache wäre“, so Bürgermeister Martin Pichler in seinem Dank an alle Beteiligten.