Heiraten wie im Mittelalter

Michaela Gampe begrüßt das Paar.
Im Trauungszimmer
Der entscheidende Moment
Der Sekt wird vorbereitet.
Gratulation den frisch vermählten
Organisatorin und Bürgermeister in passendem Gewand.
Mit der Kutsche in den Rheinsberger Park
Eckhardt Asmus rezitiert Schillers Glocke.
Spaß beim Baum pflanzen trotz Regenwetter

Michaela Gampe schnürte ein ganz besonderes Hochzeitspackerl

Besondere Wünsche sind für Michaela Gampe kein Problem. Verantwortlich für das Schönberger Hochzeitspackerl kennt sie fast alle Vorstellungen von einem gelungenen Hochzeitsfest. Ob Stretchlimousine, Kutsche oder auch Hubschrauber, für die erfahrene Hochzeitsplanerin ist dies kein Problem.

Doch als Christine und Oliver Klotz aus Alpirsbach im Schwarzwald bei ihr nach einer mittelalterlichen Hochzeit nachfragten, was dies auch für Michaela Gampe etwas Besonderes. Denn getreu ihrer Leidenschaft für mittelalterliche Feste und Bräuche wollten die beiden auch in diesem Stil heiraten.

Und so waren am Hochzeitstag nicht nur das Brautpaar und die Gäste der kleinen Hochzeitsgesellschaft in herrliche mittelalterliche Gewänder gekleidet. Auch Michaela Gampe und Bürgermeister Peter Siegert hatten sich dem Anlass entsprechend gekleidet. Hier half die Stadt Grafenau mit ihrem Fundus aus dem Säumerfest gerne aus. In seiner Ansprache nahm Peter Siegert immer wieder auf das Motto Bezug.

Die Leidenschaft des Brautpaares für die Zeitepoche erwachte mit einem roten Samtkleid, dass die beiden auf einem Mittelalterfest bei einer Gewandmacherin entdeckten. Und seitdem besucht das sympathische Paar immer wieder Feste und Veranstaltungen, natürlich im mittelalterlichen Gewand.

Als die beiden dann letztes Jahr in Schönberg Urlaub machten und vom Schönberger Hochzeitspackerl erfuhren, stand schnell fest: Hier wird geheiratet. Und wie fast alle Paare, die das Hochzeitspackerl buchen, fuhren auch Christine und Oliver Klotz mit der Kutsche in den Reinsberger Park, um unterstützt von Landschaftsgärtner Volker Schmid einen Liebesbaum als Hochzeitsbaum zu pflanzen. Da überraschte die beiden Eckhardt Asmus, der eindrucksvoll Teile aus Schillers Glocke rezitierte.