Museen und Ausstellungen

Gemäldegalerie des Bayerwaldkreises

im Rathaus Schönberg

Eine Galerie mit Werken aller Mitglieder des Bayerwaldkreises befindet sich im ersten Obergeschoss des Schönberger Rathauses. Die Galerie ist eine Schenkung des Geschäftsführers Gerhard Steppes-Michel, die dieser anlässlich seines 70. Geburtstages dem Markt Schönberg an seine Heimatgemeinde gemacht hat.

Besuchsmöglichkeiten während der Öffnungszeiten des Rathauses:
Montag – Donnerstag 8.00 - 17.00 Uhr
Freitag:                       8.00 – 12.00 Uhr

Käfer- und Glasgalerie

in der Tourist Information Spiegelau

Einmalig in Bayern: Käfer in Wort, Bild und Original aus dem Bayerischen Wald, Mitteleuropa und der ganzen Welt. Von der artenreichsten Tierordnung der Welt mit ungefähr 250.000 bekannten und ebenso vielen noch unerforschten Arten sehen Sie 3.000 Arten in Größen von 0,6 mm bis 160 mm. 

Im Obergeschoß der Touristinformation Spiegelau finden Sie alle Informationen über die äußere Gestalt (Morphologie), den inneren Bau (Anatomie), die Entwicklung (Metamorphose) sowie die Lebensweise und Verbreitung (Ökologie) der Käfer. Sie erfahren alles über die Brutfürsorge und Brutpflege einzelner Arten und von der Kurz- oder Langlebigkeit eines fertigen Käfers.

Besuchen Sie die Faszination der Käfer und anderer Insekten während der Öffnungszeiten der Touristinformation Spiegelau:
Montag – Donnerstag 8.00 - 17.00 Uhr
Freitag:                       8.00 – 15.30 Uhr

Während der Saisonzeiten auch Samstagvormittag. Anmeldung für Gruppen und Schulklassen mit interessanter Führung unseres Hobbykoleopterologen Fridolin Apfelbacher ist nach telefonischer Vereinbarung jederzeit möglich, Telefon: 08553/2839 o. 0170/2721418    

Waldbahn-Ausstellung

in der Tourist Information Spiegelau (1. Stock)

Ab 1908 wurde von Spiegelau aus die Waldbahn gebaut. Die Spurbreite betrug 60 cm. Sie durchquerte die unteren Hanglagen der Forstämter Spiegelau, Klingenbrunn, St. Oswald und Mauth-West. 1950 war das Streckennetz über 96 km lang. Die Forstverwaltung erfüllte dabei die Aufgaben einer Bahndirektion, plante den Zugverkehr bzw. die Zusammenarbeit mit der Reichsbahn und koordinierte den Ausbau der Strecke. Jährlich wurden bis zu 1,2 Millionen Festmeter Langholz, 35000 Ster Schicht- und 6000 Ster Brennholz transportiert.

Die Spiegelauer Waldbahn ermöglichte - im Gegensatz zur Trift - flexiblere Transportwege und brach mit alten Denkmustern; frühere Grenzen half sie überwinden. Für die Menschen im Bayerischen Wald symbolisierte die Waldbahn den Anschluss zur großen weiten Welt. Mit fortschreitender Verlagerung des Holztransports auf die Straße, verlor die Waldbahn in den 50er Jahren ihre Bedeutung. Am 1. September 1957 wurde beschlossen, die unrentabel gewordene Waldbahn innerhalb von 3 Jahren abzubauen und zu verkaufen. Heute verlaufen auf der ehemaligen Waldbahnstrecke im Nationalpark Loipen und Wanderwege.

Öffnungszeiten der Touristinformation Spiegelau:
Montag – Donnerstag 8.00 - 17.00 Uhr
Freitag:                       8.00 – 15.30 Uhr

Schnupftabak- und Stadtmuseum Grafenau

Spitalstraße, 94481 Grafenau

Das Schnupftabakmuseum befindet sich in dem altehrwürdigen, denkmalgeschützten ehemaligen "Spital" der Stadt Grafenau, das seit dem 15. Jahrhundert der kommunalen Armen- und Krankenpflege diente. Während das Gebäude die vielen Stadtbrände unversehrt überstand, wurde es jedoch im Jahre 1742 in den Wirren des Österreichischen Erbfolgekrieges zerstört. Nach langjährigem Wiederaufbau entstand das Gebäude, in dem sich heute das Museum befindet.

Hier erfahren Sie alles Wissenswerte über den "Schmai" und Sie können eine Vielfalt von Schnupftabakgläsern sowie das größte Schnupftabakglas der Welt mit einer Größe von 69,7 x 45,7 cm und einem Gewicht von ca. 32 kg besichtigen. Zusätzlich wartet das Museum immer wieder mit sehenswerten Sonderausstellungen auf.

Öffnungszeiten:
Dienstag bis Donnerstag 10 – 13 Uhr
Freitag bis Sonntag 14 – 17 Uhr

Museum Goldener Steig

Büchl 22, 94065 Waldkirchen

Dokumentation des einstmals wichtigsten Saumhandels im süddeutschen Raum

Öffnungszeiten:

01.05. bis 31.10. täglich außer Montag 8.00 - 17.00 Uhr

Tel. 08581 19433 oder ab 14:00 Uhr 08581 920551

Hexenmuseum Ringelai

im Hotel Groß, 94160 Ringelai

Die Exponate reichen vom historisch exakt nachgebauten Scheiterhaufen bis hin zu den verschiedensten Folterinstrumenten. Die Geschichte des Hexenwahns von der Antike bis zur Neuzeit wird hier anschaulich dargestellt. Auch die religiösen und politischen Hintergründe werden zu erläutern versucht.

Täglich geöffnet - Eintritt frei

Glasmuseum Frauenau

Am Museumspark 1, 94258 Frauenau

Das 2005 neu erbaute Glasmuseum nimmt die Besucher mit auf eine Reise durch die Kulturgeschichte des Glases von den Anfängen im Zweistromland durch alle (Stil-)Epochen bis heute. Die Dauerausstellung präsentiert eine stattliche Sammlung einzigartiger Exponate von internationalem Rang und befindet sich in einem ausladenden Rundbau, dessen Elemente ebenfalls ganz oder teilweise aus Glas gefertigt wurden.

Die moderne, aus den Museumsinhalten entwickelte Architektur kommuniziert nach außen, wie das Museum den gewachsenen Aufgaben der Sammlungspräsentation sowie ihrer zeitgemäßen Vermittlung gerecht wird. So zeigt das Museum die vielfältigen Qualitäten des Werkstoffs Glas nicht nur in einer Zur-Schau-Stellung der Exponate, sondern auch mittels großer architektonischer Gesten und räumlicher Inszenierungen.

Herz des Museums ist ein künstlerisch und teils gläsern gearbeiteter Schmelzofen, der dem Besucher den Alltag der Glasmacher vor Augen führt, ohne dabei Problemfelder wie Globalisierung, Automatisierung und Arbeitslosigkeit außer Acht zu lassen.

Eine Collage aus Exponaten, Interviews mit Betroffenen und Fotodokumenten illustriert die Sozialkultur einer Glashüttensiedlung, vermeidet aber bewusst jede puppenstubenartige Rekonstruktion. Vielmehr offenbart die Dokumentation die Veränderungen in der Arbeitswelt der Glasleute, zeigt das Hüttensterben im Bayerischen Wald auf und diskutiert gleichsam zukunftsträchtige Auswege aus der Krise.

Die Abteilung „Glas der Moderne“ zeigt künstlerisches Glas des 20. und 21. Jahrhunderts, darunter Hauptwerke des Frauenauer Glaskünstlers Erwin Eisch. Auch die kulturelle Bedeutung des Glases für die Nachbarländer Bayern und Böhmen nimmt das Museum zum Thema, schließlich prägt Glas als Handelsware, Technologieträger und künstlerisches Medium die Grenzregion bereits seit 700 Jahren.