Bayerwaldberge

Der Arber - König des Bayerischen Waldes

Auf dem König des Bayerischen Waldes

Der Große Arber ist mit 1.456 m der höchste Berg des Bayerischen Waldes und wird daher auch als „König des Bayerischen Waldes“ bezeichnet. Neben dem Großen Arber gehört zur Berggruppe auch der Kleine Arber mit 1.384 m. Unterhalb der Gipfel befinden sich der Große Arbersee und der Kleine Arbersee, die beide von einem Naturschutzgebiet umgeben sind. Es gibt verschiedene Wanderouten zum Arber, es besteht jedoch auch die Möglichkeit mit einer Bergbahn den Gipfel zu erklimmen.

Unterhalb der Bergstation befindet sich eine Gastwirtschaft.

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Der Falkenstein - tiefe Wälder und sonnige Schachten

Auf dem Kleinen Falkenstein

Zwischen Arber und Rachel liegt der Falkenstein. Obwohl ein paar Meter keiner, braucht sich der Hausberg der Gemeinde Lindberg nicht zu verstecken. Von seinen beiden Gipfeln aus biete er eine atemberaubende Aussicht bis hin zu den Alpen. Trittsicherheit verlangt der Aufstieg über das Höllbachgspreng mit seinen vielen Wasserfällen und bemoosten Felsblöcken. Der Abstieg kann dann über die sonnigen Ruckowitz-Schachten verlaufen. Schachten sind die Almen des Bayerischen Waldes.

Das Schutzhaus unterhalb des Gipfels ist von Mai bis Oktober täglich und im Winter an den Wochenenden geöffnet.

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Der Rachel - Lieblingsberg der Deutschen

Rachelkapelle - Rast für Körper und Geist

Den Rachel wählten die Zuschauer des ZDF zum Lieblingsberg der Deutschen.  Mit seinen 1453 m ist er der zweithöchste Berg des Bayerischen Waldes. Wandertouren auf den Gipfel des Rachel sind immer ein Erlebnis. Es gibt verschiedene Aufstiegsmöglichkeiten z.B. über den Gfäll und das Waldschmidthaus. Von Spiegelau (P+R) aus bringt sie im Sommer ein umweltfreundlich mit Erdgas angetriebener Igelbus zum Gfällparkplatz. Von hier geht’s dann zu Fuß zum Gipfel. Nach einem anspruchsvollen Aufstieg wird man mit einem umwerfenden Ausblick belohnt. Sehenswert ist auch der sagenumwobene Rachelsee und die hölzerne Rachelkapelle. Öffnen Sie die Läden des Fensters und der Bayerische Wald breitet sich quasi als Altarbild aus. Direkt unterhalb des großen Rachel steht eine Hütte, die in den Sommermonaten bewirtschaftet ist.  

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Der Lusen - mit der Leiter in den Himmel

Auf direktem Weg in den Himmel

Über die sogenannte Himmelsleiter führt der anstrengendste aber auch schönste Weg auf den 1373 m hohen Lusen. Er liegt, wie auch der Rachel und der Große Falkenstein, im Nationalpark Bayerischer Wald dicht an der Grenze zur Tschechischen Republik. Der mit Granit-Felsblöcken vollständig bedeckte Gipfelbereich wurde einer Sage nach vom Teufel über einem Goldschatz aufgetürmt. Tatsächlich ist der Felsgipfel eine geologische Sehenswürdigkeit, die den Lusen unverwechselbar macht.

Nur wenige Meter unterhalb des Gipfels befindet sich das Lusenschutzhaus, das auch im Winter am Wochenende bewirtschaftet wird

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Dreisessel - Drei Länder

Mächtige Granitfelsen gaben den Namen

In unmittelbarer Nähe des Zusammentreffens dreier Länder Tschechien - Österreich - Deutschland liegt der Dreisesselberg (1312 m). Er gehört zu den markantesten Bergen des Bayerischen Waldes. Durch die eigenartigen Felsformationen, die die Formen von "drei Sesseln" angenommen haben, trägt der Dreisessel seinen Name Gemäß einer Sage, die auch Adalbert Stifter in seinem „Hochwald“ erzählt, sollen sich einst die Könige von Bayern, Böhmen und Österreich auf dem Gipfel des Dreisesselbergs versammelt haben, um über die Grenzen ihrer Herrschaftsbereiche zu verhandeln. Ausgangspunkt Ihrer Wanderung ist der Dreisesselparkplatz.

Am Plateau befindet sich ein Berggasthof.

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